Wer Audioaufnahmen am Rechner machen will, der kommt um einen Popfilter nicht herum. Nun sind Popfilter nicht teuer, aber selbst gemacht ist er genauso schnell. Ich habe dazu eine Aufnahme mit Spannschraube für meinen Gelenkarm gesägt. An dieser Aufnahme ist der Schwanenhals befestigt, der den Filter später tragen soll. Das Ende des Halses steck und hält durch Druck in einer Hülse in der Aufnahme.

Der Schwanenhals selbst stammt von einer Jansjö-Led Lampe vom Möbelschweden (2,99 glaube ich ) und war daher schon vorhanden.

DIY Popfilter
DIY Popfilter

 Benötigtes Material:

Benötigte Werkzeuge:

Bauplan

Popfilter Bauplan PDF
Popfilter Bauplan PDF

Den Kunststoffblock zusägen und das Stück, in das später der Arm passen soll, aussägen und zurecht feilen. Jetzt im oberen Teil ein Loch bohren für den Schwanenhals und ein weiteres seitlich in eine der „Backen“ für die Feststellschraube. In dieses Loch ein Gewinde schneiden und die Inbusschraube einsetzen.

Aus der Kunststoffplatte den Ring ausschneiden und entgraten. Ein Strumpfhosen-Bein über den Ring ziehen und mit Kabelbinder unten zusammenzurren. Darauf achten, dass alles relativ fest sitzt und keine Falten entstehen.

Die LED-Lampe und den USB-Stecker mit einer Kneifzange oder Säge entfernen. Jetzt den Ring am Schwanenhals befestigen (kleben, nieten oder festschrauben) und das freie Ende des Schwanenhalses in das freie Loch im Kunststoffblock stecken und ggf festkleben.

Den Kunststoffblock-„Schlitten“ auf den Schwenkarm setzen und Passform prüfen. Wenn alles sitzt, Inbusschraube anziehen und Halt prüfen. Popfilter vor das Mikro schwenken und es kann los gehen!

 

Der Schwenkarm für das Mikrofon selbst

Den Schwenkarm für das Mikrofon habe ich aus einer Schreibtischlampe gebaut (Tertial – 12,99). Einfach den Lampenschirm am Befestigungsdreieck abmontieren und das Kabel entfernen. Mein Mikrofon hatte eine Aufnahme für Stative dabei, die ich zurecht gefeilt habe, damit sie in die entstandene Lücke im Dreieck passt. Fertig ist der schwenkbare Mikrofonarm!

Wie immer gilt: Nachbau auf eigene Gefahr!

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14|04|2015

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