Letztes Jahr gab es ein ilc-Auswärtsspiel auf Maja-Juli. Jetzt spielt sie hier. Anpfiff.
Herzschmerz.
Etwas, dass jedes Mädchen im Leben erleben muss. Mich traf es bereits in richtig jungen Jahren. Während andere Gören nur träumten, trat ich zur Tat an. Schon damals blickte ich zu den großen Helden hoch. Mein Dad der bist dato mein einziger Held war, musste plötzlich sein Treppchen teilen. Marcel. Meine erste Liebe. Sofern man von Liebe sprechen kann, denn ich muss damals ca. 5 Jahre alt gewesen sein, als ich mich “unsterblich” in den besten Freund meines großen Bruders verliebt habe. Ach Marcel, es gab nur dich. Eine Woche lang. Mein Bruder fand das Ganze natürlich mega uncool. Was mischt sich auch immer die kleine Schwester ein. Voll nervig. So drehte ich mich im Bett hin und her und wollte ihm einfach nur meine Liebe aus ganzem, unschuldig reinem Kinderherzen zeigen und beweisen. Ansprechen? Ich bitte euch! War ich doch damals als Kind noch schüchterner als heute. Einen Liebesbrief schreiben? Ja! Doch die Blase mit dieser so wundervollen Idee platzte rasch: ich konnte noch nicht schreiben!
Nun hatte ich die Wahl, entweder ich musste fix das Schreiben lernen, was mir viel zu lange gedauert hätte. Oder, und das habe ich auch getan, eine Kassette für meinen Prinzen aufnehmen.
Schnell wurde der alte Kassettenrekorder meines Opas gezückt und die liebste Benjamin Blümchen Kassette übersprochen. Sie sollte ihm ja auch zeigen, dass ich bereit bin das Beste für ihn zu opfern! Himmel, ich befürchte auch drauf gesungen zu haben, kommt mir eben eine sehr dunkle Erinnerung hoch…
In eine, für ein fünf jähriges Mädchen wunderschöne, selbstgebastelte Verpackung gesteckt, lief ich mit errötetem Gesicht und voller Kribbeln im Bauch zum Fahrrad meines Helden. Ach Marcel, du wirst das Geschenk finden und dich unsterblich in mich verlieben. Wir werden Heiraten in rosa/pink und bis in alle Tage gemeinsam mit meinen Barbies spielen. Ich war mir so sicher. Er war der Richtige!
Als die Jungs das Haus verließen, versteckte ich mich am Fenster um seine Freude im Gesicht von so nah wie möglich zu sehen. Doch es kam ganz anders. Die Jungs lachten. Sie lachten über mich! Es war kein freudiges Gesicht. Es gab noch nicht mal ein glückliches zucken seiner Mundwinkel. Und zum ersten mal in meinem jungen Leben brannte mir das Herzchen. Das tat richtig weg!
Unverständlich, wie kann er nur so gemein zu mir sein! Ich hatte mir doch solch eine Mühe gegeben.
Auch mein Bruder reagierte beim Abendessen mit Gelächter und mahnte mich, ich solle in Zukunft seine Gang und ihn in Ruhe lassen: “Wir Jungs sind nichts für kleine Mädchen!!!”
Doch auch die noch so traurige Herzschmerzgeschichte hat ein happy end:
Heute, bin ich kein kleines Mädchen mehr!
Wundervoll geschrieben liebe Maja!
Das erinnert mich an meine “große Liebe” mit auch ca 5 Jahren..der Tobias ..der mich auch ganz toll fand und mich vor meiner Schwester , die mich jedesmal von ihm abgeholt hat, mit seiner Wasserpistole beschützt hat ..haha :D
Mein kleiner Held :DD
So jetzt guck ich mich hier mal bisschen um!